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Reviews

Recordings
Ex Machina, Vol. 5: The Eighties
Reviewed by Stefan Drees, Homepage Stefan Drees, 28/5/2002
"Mit am eindringlichsten wirkt insbesondere Ludger Brümmers faszinierendes Werk TroTropf OrT (1988), dessen Titel auf die kompositorische Konzeption mit ihren tropfenden, durch Piano-Forte-Kontraste in einen weiten imaginären Klangraum hineinwirkenden Strukturen verweist; entstanden ist dabei eine Klangstudie von hoher Expressivität und irisierender Schönheit."
Ex Machina: Tangent
Reviewed by Stefan Drees, Homepage Stefan Drees, 28/5/2002
"Mit am gelungensten ist Ludger Brümmers Manipulation von Samples schreiender und spielender Kinder in Dele! (1995) für 2-Kanal-Tonband, dessen abwechslungsreiche formale Dramaturgie mit den vielfältigen Möglichkeiten von Lautstärke und Klangdichte arbeitet."
ex machina: le son qui s'arrêté - le son éclaté
Reviewed by Stefan Drees, Homepage Stefan Drees, 27/5/2002
"Ludger Brümmer schließlich arbeitet in la cloche sans vallées (1993) für 2-Kanal-Tonband mit einer cantus firmus-Technik zurück, um einen Kontrast zwischen einer präexistenter Originalstruktur und der vom Algorithmus erzeugten Ableitungen herzustellen. Alle Klänge basieren auf der Verarbeitung und Veränderungen eines einzigen Samples der Komposition La vallée des cloches von Maurice Ravel, das immer wieder neu strukturiert wird und auf verschiedenen Ebenen der Erkennbarkeit die Komposition durchzieht sowie mit seinen zeitlichen Interferenzen die Form der Komposition bestimmt."
ex machina: le son qui s'arrêté - le son éclaté
Reviewed by , Computer Music Journal Vol 21/4, 21/6/2001
"Ludger Brümmer´s 22-min La cloche sans vallées was realised in 1993 at the Stanford University studios in California. (...) The composer takes advantage of the wide dynamic range of the digital medium. He contrasts loud and abrasive textures with almost inaudible material. Mr. Brümmer´s work invites experiencing rather than intellectualizing. It seems to say, Do not ask, just listen."
Performances
lines, puzzles, Staatstheater Cottbus, 19/2/2010
Reviewed by Irene Constantin, Lausitzer Rundschau, 22/2/2010
"... eine feinsinnige und humorvolle Musik ... Die Tonfolgen von „Lines, Puzzles", die man im melodiegewohnten und -bedürftigen Ohr gern zusammenfügen möchte, fast automatisch auch zusammenfügt, gleiten durch verschiedene Instrumentengruppen des Orchesters. Das Finden der Schein-Melodie wird immer schwieriger, denn die Linien werden immer feiner, immer kürzer, schließlich schweben die zarten Fädchen wie Spätsommerspinnweben lose im Klangraum. ... Das anregend Irritierende, aber für einen Komponisten, an dessen Arbeitsplatz „Medientechnologie" steht, Selbstverständliche, ist die Verwendung elektronischer Technik. Leise, den gesamten Orchesterklang reizvoll verfremdend, wird immer wieder ein vibraphonartiger Klang hinzugemischt. Ein delikates Werk, gut gespielt, die reine Freude am Konzertabend."
Steam, i-Camp / Neus Theater München, München, Piano Possibile, 29/5/2009
Reviewed by unknown, Süddeutsche Zeitung, 30/5/2009
"'Silberstreifen 2' Ein Konzert von piano possibile. "Der musikalische Dialog zwischen rein akustischem und elektronischem Klang (...) ist höchst spannend. (...) Das ist packend und vom Ensemble sowie seinem Leiter Florian Appel mit großartig präziser Diktion umgesetzt.""
de la nuit, 10/5/2003
Reviewed by Elisabeth Risch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22/5/2003
"Ein Verdienst von Ernst-August-Klötzke bei der Programmgestaltung war es, neben dem Klassiker "Ricorda cosa ti hanno fatto in Auschwitz" von Luigi Nono und einem Werk des die derzeitige Szene beherrschenden Ludger Brümmer hauptsächlich Werke bisher weniger bekannter Komponisten vorzustellen."

"... beside "ricorda cosa ti hanno fatto in Auschwitz" by Luigi Nono and a work of the currently dominating figure Ludger Brümmer works of unknown composers were presented. (translation lb)"
de la nuit, 10/5/2003
Reviewed by Axel Zibulski, Wiesbadener Kurier, 12/5/2003
"Umso lieber lauschte man zum Ausklang den aufplatzenden und abträufelnden Tönen in Ludger Brümmer "de la nuit" nach."

"With most pleasure one was listening to the splashing and dripping sounds of Ludger Brümmer's "de la nuit". (translation lb)"
de la nuit, 10/5/2003
Reviewed by Bernhard Uske, Frankfurter Rundschau, 12/5/2003
"Bei Ludger brümmer dagegen waren es in "de la nuit" die Passagen eines fast schwingungslosen Hintergrundklingens, das Aufmerksamkeit erregte.
In the work of Ludger Brümmer "de la nuit" the excitment was generated by nearly static background sounds."
Inferno der Stille, 7/6/2002
Reviewed by Christine Gehringer, NMZ, 21/7/2002
"Ludger Brümmer spielt in seinem "Inferno der Stille" für Achtkanal-Tonband mit historischem Material: dem Introitus aus Mozarts Requiem. Zwar handelt es sich hierbei wieder eher um eine Collage als um ein durchkomponiertes Stück - höchst imposant ist allerdings, wie Brümmer mit den einzelnen Geräuschpartikeln umgeht. Da werden zunächst Metallklägne geschichtet, bis sie eine ungeheuere Tiefenwirkung entwickeln, dann wie durch einen Sog mit großem Getöse emporgerissen, und plötzlich scheint unter diesen dicht zusammengeballten Klangwolken das Original durch: Der Hörer erkennt auf einemal vertraute harmonische Felder"
CredoXrequiem, 13/7/2002
Reviewed by Francoise Barriere, Gerald Bennett, Francis Dhomont, Georg Katzer, Website, 13/7/2002
"Der Dritte Preis wurde an Ludger Brümmer (Deutschland) vergeben für sein Werk "CredoXrequiem". Die Jury war beeindruckt durch die grosse Homogeneität in der Behandlung des Materials, das im Verlauf des Stückes musikalisch stets raffinierter wird. Das Thema ?die Freude? findet seine musikalische Entsprechnung in der Schönheit der Klänge und deren Entwicklung zu Höhepunkt und Entspannung."
Medusa, 25/10/2001
Reviewed by Martin Czech, ZEM, 21/11/2001
"... aber diese Produktion hatte etwas, sie machte einen kompakten Eindruck, man hatte das Gefühl "das paßt", diese farbigen, synthetischen Strukturen, immer etwas im Nebel, unscharf, abstrakt, bedeutungslos, nicht zu interpretieren, und dazu die Musik. Für mich der Gewinner des Abends. Wäre der Schlagzeugpart auch vom Band gekommen, so hätte mich dies keineswegs gestört, noch das Ergebnis wesentlich verändert, z. T. war es sowieso schwer auszumachen, woher der Klang nun eigentlich kam. "
Le temps s`ouvre, 28/8/2000
Reviewed by Thomas Gerwin, Computer Music Journal 25-2, 20/11/2000
"Ludger Brümmer's well-calculated music came together perfectly with Silke Braemer's miraculous animations in the audio-visual composition Le temps s'ouvre . Both the music and the animation were produced using the Genesis software from the Association pour la Création et la Recherche sur les Outils d?Expression (ACROE) in Grenoble."
Le temps s`ouvre, 28/8/2000
Reviewed by William Osborne, Abbie Conant, Musik Texte Heft 86/87, 20/10/2000
"Der deutsche Komponist Ludger Brümmer stellte zusammen mit der Videokünstlerin Silke Brämer ein gut aufgenommenes und sehr anspruchsvolles Werk für Videoprojektion und Lautsprecher vor, wobei er eine Software benutzte, welche die Erzeugung von Klang und Videobildern aufeinander bezieht."